| 1228 |
Gräfin
Margarete von Geldern und Hochstaden
Schwägerin von Erzbischof Konrad von Are-Hochstaden. Ihr Siegel mit Unterschrift befindet
sich auf dem für Ahrweiler wichtigsten Dokument, das 1248 durch Erzbischof Konrad von
Are-Hochstaden erweitert wurde und zur Stadtgründung führte. |
| 1289 |
Äbtissin
Berta der Essener Stiftsdamen
führt Beschwerde gegen den Kölner Erzbischof Sigfried, weil er Wein ihres Klostergutes
in Ahrweiler für sich beschlagnahmte. |
| 1380 |
Alverad von
Alphen und Neuenahr
Wohltäterin der St. Laurentius - Kirche. |
| 1527-1599 |
Fürstin
Margaretha von der Mark-Arenberg
Besitzerin des Schenkenturms, setzt sich durch Glaubensunterricht im Kampf gegen den
Hexenwahn ein. |
| 1609 |
Susanna
Olichschlagers
wird als Hexe verbrannt. Sie war
Hebamme. Hebammen wurden der Teufelsverschwörung verdächtigt, wenn sie Neugeborene über
ein Feuer hielten, um das Absinken der Körpertemperatur auszugleichen. |
| 1629 |
Frau
Margarete Hansmanns
Frau des Bürgermeisters Niklas Stabelberg, wurde mit
ihrem Mann als Hexe hingerichtet, weil sie angeblich den Stadtrat behext habe. Es
hatten sich drei kirchliche Orden (Franziskaner, Jesuiten und Kapuziner) bei der Stadt um
die Wallfahrtsrechte des Klosters Calvarienberg beworben. Frau Hansmann versuchte
lediglich sich für die Jesuiten einzusetzen, weil in diesen Orden ihr Sohn eingetreten
war. Das Bürgermeister-Ehepaar wurde beim Hexenkommissar angeklagt. Nach ihrer
Hinrichtung fiel die Vergabe der Wallfahrtsrechte zugunsten des Franziskanerordens
aus. |
| 1838 |
Oberin
Theresia Schäfer
bezogen mit den Ursulinenschwestern das Kloster Calvarienberg und richteten dort eine
Armenschule für Mädchen ein. |
1850
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Kaiserin
Augusta von Preußen
*
30.09.1811 in Weimar
+ 07.01.1890 in Berlin
Ehemann: Kaiser Wilhelm I.
kam 1850 mit ihren Kindern
Wilhelm und Luise-Marie zu Besuch ins Kloster Calvarienberg um sich über
die Klosterschule und das Bildungsangebot für Frauen und Mädchen zu
informieren.
|
| 1877 |
Maria-Katharina
Kirfel
wurde am 18. Februar 1877 nach der Verbüßung einer Haffstrafe von 11
Monaten aus dem Arresthaus Koblenz entlassen. Die Verlegerin und
Redakteurin des "Ahrweiler Volksblattes" hatte im Kulturkampf
mit Nachdruck die Interessen der Katholiken vertreten und wurde deshalb
verurteilt- |
1908
 |
Maria Magdalena Merten
wurde am 10 Juli 1883 in Düppenweiler/Saar geboren, 1902 wurde sie Lehrerin, eine ganz
beliebte Lehrerin. 1908 mit 25 Jahren trat sie in die Kongregation der Ursulinen in
Ahrweiler-Calvarienberg ein, ihr Schwesternname wurde Blandine. Nicht lange konnte sie
sich der Tätigkeit im Orden widmen, im Herbst 1916 zeigte sich bei ihre eine unheilbare
Tuberkulose. Am 18. Mai 1918 starb sie in Trier nach einem heiligmäßigen Leben. |
| 1933 |
Frau
Meta Heymann
Witwe des jüdischen Kaufmanns Josef Heymann, stellt beim Boykott der Nazis, die Uniform
ihres Mannes samt Auszeichnungen aus dem 1.Weltkrieg im Schaufenster ihres Kaufhauses aus. |
1943
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Christine
Demmer
führte in Bad Neuenahr in der Wendelstraße ein Friseurgeschäft. Als sie
merkte, dass die ihr zugeteilte russische Hilfsarbeiterin Pascha
Sadaroschna Prekovia schwanger war, verhinderte sie beim Arzt der NSDAP
die Zwangsabtreibung und sorgte in der Folgezeit, dass Pascha im
Anna-Kloster in Remagen entbinden konnte und vom Hausarzt mit ihrem Baby
Wladimir heimlich ärztlich behandelt wurde. |
|
1945 |
Frieda Nadig
war
in den Jahren 1936-1945 als
Fürsorgerin in Ahrweiler tätig und war am Grundgesetz für die Bundesrepublik
Deutschland beteiligt ... |
1.
Nov 1987
 |
Schwester
Blandine Merten (siehe 1908).
Seligsprechung durch Papst Johannes Paul II. im Petersdom zu Rom. |
1971
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Schwester
Benedicta Maintz
* 10.12.1913
+ 28.05.2005 in Ahrweiler
leitete ab 1971 als Generaloberin die Geschicke des Ursulinenordens und
war Vorsitzende der Ordensoberinnen in Deutschland. Ihr Arbeitsbereich war
mit dem einer Konzernchefin zu vergleichen. Für die Frauen der Kath.
Pfarrgemeinde St. Laurentius (kfd) Ahrweiler organisierte sie
Auslandsreisen, Vorträge und Besinnungstage. Bei allen, die sie kannten
war sie sehr beliebt. |