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Kopf 1125Mit einem Festabend im Helmut-Gies-Bürgerzentrum eröffneten 650 Gäste die 1125-Jahr-Feiern
Pressebericht von Thomas Weber, Stadtzeitung Bad Neuenahr-Ahrweiler (Rhein-Zeitung 25.04.2018)

Wenn ein Ort zu den ältesten im Landkreis gehört, dann kann er das auch schon Mal kundtun, zumindest alle 25 Jahre. Das dachte sich wohl auch Ahrweilers Ortsvorsteher Peter Diewald und rief zu einem Dreiakter an Feierlichkeiten anlässlich der ersten Erwähnung Ahrweilers von 1125 Jahren auf. Erster Akt war der Festabend „Für Oos“ am vergangenen Samstag. 650 Gäste hatten sich in Windeseile angemeldet, das Helmut-Gies-Bürgerzentrum war rappelvoll, die benachbarte St. Laurentius-Kirche vorab auch. Dort begannen die Feiern mit einem ökumenischen Festgottesdienst. Im Bürgerzentrum versprach Diewald dann, nur zu moderieren und keine Reden zu schwingen. Der Reigen derer, die persönlich begrüßt wurden, ersetzte eine solche Festrede aber mühelos. Alle waren gekommen: Majestäten, Tollitäten, Präsidenten, Vorstände, Sponsoren und der rührige Heimatverein, der mit Hans-Georg Klein auch den Festredner des Abends stellte. Kaum einer dürfte sich in der Geschichte Ahrweilers besser auskennen, als der ehemalige Rektor der Grundschule. Klein fasste die Ahrweiler Geschichte in einigen Geschichten über Menschen aus den verschiedenen Epochen zusammen, deren Erlebnisse die Gesellschaft widerspiegelten. Da ging es um den Ahrweiler Menschen als Bürger oder als Untertanen, um Gerechtigkeit, Freiheit und List. Leider verursachten die vielen Gäste, die ohne Eintritt in den Genuss des Abends kamen, einen derart hohen Geräuschpegel, dass der Festredner nur in den vorderen Reihen zu verstehen war.
Vor Klein kamen zunächst die Vertreter der heutigen kommunalpolitischen Zeit zu Wort. Kreisstadt-Bürgermeister Guido Orthen hatte in Ahrweiler nicht nur in den alten Stadtfarben rot-weiß mit einem Schuss rot-gelber aktueller Stadtfahnen flaggen lassen, er wies zudem am Mikrofon gerne auf die Tugenden der stolzen Menschen aus Ahrweiler hin: „Was Ahrweiler ausmacht: sie helfen, wo Not am Mann ist.“ Geschichte und Geschichten hätten den Ort geprägt, so der Bürgermeister, der drei Wünsche für Ahrweiler aussprach, nämlich einen Erfolg für den Festreigen, den Erhalt von Gemeinschaftsgeist, Zusammenhalt und Geschichtsbewusstsein sowie weiterhin engagierte Menschen, die sich sowohl für die Traditionen, als auch für die Bewältigung zukünftiger Aufgaben finden.
Landrat Jürgen Pföhler stellte das aktuelle und das zukünftige Ahrweiler in den Fokus. Gerade für künftige Aufgaben sei die Stadt gewappnet. Der Erfolg stehe auf drei Säulen, so Pföhler, nämlich der geographischen Lage, nahe des Ballungsraums „Metropole Rheinland“, der hohen Investitionsbereitschaft von Stadt und Wirtschaft und dem besonders in Ahrweiler ausgeprägten und unbezahlbaren Leistungen des Ehrenamts.
Damit dann genug der  lobenden Festtagsreden, im zweiten Teil des Abends wurde deutlich, dass die Ahrweiler Karnevalisten massiv zur Festgestaltung beigetragen haben dürften. Nach dem Geschichtsvortrag von Hans-Georg Klein beleuchteten die „Lästerschwestern“ Carolin Groß und Theresa Friedrich Ahrweilers jüngste Geschichte. Sie lästerten über die „Untergrundbewegung“ der Ahrweiler Bürger zwecks einer eigenen Ahrweiler Fahne, über das gerade eingeführte Müllkonzept oder nahmen die Massen an gekrönten Ahrweilern aufs Korn. Doris Schwertel-Stahl von den Möhnen nutzte das große Auditorium, um eine neues Event in Ahrweiler vorzustellen: den Rollahrthon, also einen Rollator-Wettlauf durch Ahrweiler. Teilnehmer aller Ahrweiler Seniorenhäuser sind zugelassen. Und die „St. Anna Dancers“ demonstrierten tanzend, wie es geht. Kabarettistisch über die Stadtmauern hinaus blickten die beiden „Huusmeister vom Bundesdaach“, Axel Foppen und Frank Fander, ehe am Ende des kurzweiligen Festabends Gisbert Stenz und die Chorgemeinschaft aus Ahrweiler und Walporzheim zum Mitsingen der Ahrweiler Lieder „Meng Städtsche Ahrweiler“ und „Jo, dat es Ahrweiler“ einluden.

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Pressebericht von Thomas Weber, Stadtzeitung Bad Neuenahr-Ahrweiler (Rhein-Zeitung 18.04.2018)

Beim Mundartabend der Plattakademie Ahrweiler wurde viel gelacht
 
20180413 190412 RB460220180413 190245 RB4599Der zweimal im Jahr veranstaltete Mundartabend der Plattakademie des Ahrweiler Heimatsvereins erfreut sich großer Beliebtheit. Organisator Rainer Sturm konnte bei der Frühjahrsausgabe am vergangenen Freitag rund 120 Gäste in Bell‘s Restaurant begrüßen. Sie hatten ihren Spaß bei den in Reimform oder Prosa vorgehaltenen Beiträgen der Rednerinnen, Redner und Musiker, die längst nicht nur aus Ahrweiler kamen. Drum war man auch nicht ausschließlich aufs genaue „Ahrweiler Platt“ fixiert. Das machte schon zum Auftakt die Chorgemeinschaft Ahrweiler-Walporzheim klar, die neben dem Ahrburgunderlied auch mit Melodien aus dem unendlichen Fundus kölscher Lieder aufwartete. Die, die dann ans Mikrofon traten, berichteten vielfach über die „gute alte Zeit.“ Margret Nischalke beispielsweise brach eine Lanze für „Oss Mottesprooch“ und verteufelte die modernen Anglizismen. „Ene Verzäll hürt sich vill besser an, als ene Talk.“ Brunhilde Dörr rief den „Wente en menge Kendheit“ in Erinnerung und sprach die schneereichen Wintertage an, als man am Silberberg Schlitten fuhr und sich abends am Feuer in der Küche wärmte. Das bedeutete nicht nur für die Kinder in der Nachkriegszeit trotz der Armut einen großen Reichtum. Die Zeit schritt voran und Manfred Kolling sprach über fortschreitende Jahre: „Su wiert me alt.“ Dass er in seinem Text Neuenahr nicht erwähnen durfte, sorgte bei den Ahrweilern für besonderen Spaß.
Johanna Gies wunderte sich derweil über „De Spaten-Pauli“ in ihrem Garten und meinte den Maulwurf, der wohl schon für die Landesgartenschau gräbt. Ihn würde sie lieber in Nachbars Garten gehen. Weniger vom Garten, als von blühenden Wiesen, berichtete Anne Horst. Sie trug einen Text der erst kürzlich verstorbenen Helga Kreil vor. War die Wiese früher ein wunderbarer Spielplatz, so bietet sie heute auch vielen Menschen Nahrung. Anne Horst ist für den Wildkräutersalat aber nicht zu begeistern: „Wenn oose Herrjott jewollt hätt, dad ech Jänseblömsche käue sol, hätt e mesch doch einfach als Koh op den Welt kunn losse.“
20180413 204952 RB4619Die anstrengende und viele Arbeit im Weinberg stellte Peter Kasper in den Mittelpunkt seines Vortrags und zog den Vergleich: „Für jedes Dröppche Wing floss e Dröppche Schweiß.“ Essen und Trinken waren weitere Schwerpunkte des Mundartabends. Antonius Kohlhaas stellte Obst und Gemüse, also „Obs on Jemöös“ im Ahrweiler Dialekt vor: Kappes, Schavur, Krünchele oder Murre. Auch Lothar Pötschke berichtete über Nahrhaftes. Man habe in der Kindheit „Morbelle“ gepflückt und für einen Groschen auf dem Markt verkauft, für Schnecken aber gab es in den Neuenahrer Feinkostläden fünf Mark. Fred Fritzen verschlug es schließlich die Welt der Sagen. Als „kölsche Siechfried“ wäre er zumindest nicht beim Trinken von Wasser besiegt worden. „Der hätt besser Wing jedrunke, dann wör nix passiert.“ Fritzens Frau Christel sprach dann zu vorgerückter Stunde noch über den Seniorensong „He deht et wieh und do deht et wie“, ehe Tommy Geller die gutgelaunte Mundartrunde mit dem obligatorischen „Kutt jot heim“ in den Abend entließ. 
    
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Der Heimatverein „Alt-Ahrweiler“ lädt am Freitag, den 13. April 2018 zum traditionellen Mundartabend ein.
Veranstaltungsort ist Bell's Weinrestaurant & Biergarten in der Niederhutstraße 29a, in Ahrweiler.

Beginn 19.00 Uhr (Einlass ab 18.00 Uhr), der Eintritt ist frei.

Auf Ihren Besuch freut sich der Heimatverein „Alt-Ahrweiler“

Dr. Wilbert Herschbach
1. Vorsitzender

 
 

 

Kopf 1125Benefizkonzert des Heeresmusikkorps Koblenz
Donnerstag, den 07. Juni 2018 um 19.30 Uhr
Open Air, Marktplatz Ahrweiler

Mit traditionellen Märschen, anspruchsvoller Blasmusik, aber auch mit modernen Unterhaltungsstücken und aktueller Filmmusik wollen die Militärmusikerinnen und Militärmusiker der Stadt Ahrweiler und ihren Gästen auf dem Marktplatz mit einem musikalischen Geburtstagsständchen gratulieren und sie mit einem tollen Konzert begeistern. Das Heeresmusikkorps Koblenz musiziert unter dem Dirigat von Frau Oberstleutnant Alexandra Schütz-Knospe, als derzeit einzige Leiterin eines solchen Orchesters, für alle Gäste kostenfrei (Stehplätze). Allerdings wird während der Veranstaltung um Spenden gebeten. Zum einen für die Außenrenovierung der St. Laurentiuskirche und des Weiteren zu Gunsten der Schulstiftungen des Klosters Calvarienberg.
HMK Koblenz am Dt EckDas Vorprogramm beginnt bereits um 18.30 Uhr. Dann wird das Tambourcorps der Ahrweiler Bürgerschützen unter der Leitung von Tambourmajor Jürgen Schmitz den Abend eröffnen. Die Veranstaltung wird mit Unterstützung des Rotary Clubs Bad Neuenahr-Ahrweiler und der Ahrweiler Bürgerschützen durchgeführt. Die Schirmherrschaft für diesen Abend hat dankenswerterweise Bürgermeister Guido Orthen übernommen.

Lassen Sie sich unterhalten, seien Sie unsere Gäste auf dem Ahrweiler Markt und feiern Sie mit! Information auch unter www.alt-ahrweiler.de
Foto: Bannert/Bundeswehr

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Dokumentationsstätte macht weitere 75.000 Euro Gewinn
Heimatverein Alt-Ahrweiler zog positive Jahresbilanz – Drei Vorstände bestätigt
von Thomas Weber
JHV 2018AHRWEILER. Zehn Jahre Dokumentationsstätte Regierungsbunker und die Besucherzahlen reißen nicht ab: bei der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Alt-Ahrweiler beeindruckte neben dem üppigen Jahreskalender vor allen Dingen eines: Zahlen. Die waren den Jahresberichten von Schriftführer Karl Heinen, vor allem aber von Schatzmeister Bernd Schrading zu genüge zu entnehmen. So wird das Museum in diesem Jahr zehn Jahre alt, im Frühjahr wird schon Besucher Nummer 800.000 erwartet. Der Andrang ist auch für die neue Saison enorm, es liegen für 2018 bereits 17.000 Anmeldungen vor. „Alle Gruppen werden von einem Mitarbeiter begleitet, von den Gästeführern gibt es rund 60“, machte Heinen klar und sprach dem engagierten Team um Museumsleiterin Heike Hollunder den Dank des Vereins aus. Auch wirtschaftlich wird der Erfolg deutlich. Alleine die Summe der Eintrittsgelder betrug im vergangenen Jahr mehr als eine halbe Millionen Euro. Die Gesamteinnahmen beliefen sich auf knapp 610.000 Euro, so Schrading. Dem standen Ausgaben von 534.000 Euro gegenüber, unterm Strich blieb ein Überschuss von mehr als 75.000 Euro übrig, der finanzielle Bestand wuchs auf 1,22 Millionen Euro. Geld, dass der Heimatverein zwar verwaltet, dass aber der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben als Eigentümer des Museums gehört, wie Schrading betonte. Ein positives wirtschaftliches Jahresergebnis für 2017 brachte auch die Tätigkeit des Vereins im ideellen Bereich. Hier wurde mit Einnahmen von gut 40.000 Euro ein Überschuss von 4.300 Euro erzielt. Dass die Kassen sauber und ordentlich geführt wurden, bestätigten die Kassenprüfer Antonius Kohlhaas und Paul Radermacher, der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Die Arbeit, die hinter den ganzen Zahlen steckt, verdeutlichte Karl Heinen in seinem Jahresbericht. Da wurden Abende zur Beibehaltung des Dialekts in der „Plattakademie“ veranstaltet, ein neues Buch der „Quellen zur Geschichte der Stadt Ahrweiler“ aufgelegt, Reisen nach Prag und Mainz unternommen und Kapellen und Denkmäler renoviert. Es wurden Knollenfackeln gebastelt und prämiert und ein Archiv für alte Ahrweiler Fotografien eingerichtet. Der Internetauftritt des Vereins wurde komplett neu gestaltet und von Klaus Terporten vorgestellt. Jetzt sind die Informationen nicht nur auf Empfangsgeräten aller Art einsehbar, es ist auch ein online-Stadtführer mit jeder Menge Erklärungen hinterlegt, der fünf verschiedene Routen beinhaltet. Die Arbeit des Vereins wird gewürdigt, alleine seit der letzten Jahreshauptversammlung traten 44 neue Mitglieder bei, 785 Personen gehören dem Verein heute an, viele von ihnen seit Jahrzehnten. So sind Paul Poppelreuter und der Ahrweiler Martinsausschuss seit 60 Jahren Mitglied. Ein halbes Jahrhundert ist Rosemarie Gilke dabei, aber auch die vier Hutengemeinschaften, die Aloisiusjugend und der Ahrweiler BC. Grund und Auftrag für den Vorstand genug, auch in Zukunft die Fülle der Arbeit auf sich zu nehmen. Langfristig geplant sind die Renovierung der Ahrweiler Kreuzwegstationen oder der Hinweis auf das Ahrweiler Mühlenwesen, der in noch zu beratender Form nahe des Mühlrades der alten Reutersmühle installiert werden soll. Die alten Bildstöcke in Ahrweiler sollen in ein Verzeichnis aufgenommen werden, die Schautafeln auf dem neuesten Stand gehalten werden. Finanziell sieht der Haushalt für 2018 Ausgaben von 34.500 Euro vor. Alleine knapp 8.000 Euro gehen als Zuwendungen an Ahrweiler Vereine. Die Planung geht von einem Jahresminus von 5.600 Euro aus. Dem Vorstand wird es also nicht langweilig, aber man macht die Arbeit gerne. Zumindest stellten sich die Inhaber der drei zur Wahl stehenden Vorstandsposten zur Wiederwahl. Schriftführer Karl Heinen und die Beisitzerinnen Iris Terporten und Nicole Persie wurden einstimmig für weitere drei Jahre bestätigt. (wbe)

 
 

 

Kopf 11251125 Jahre Ahrweiler
Festabend „Für Oos“ am 21. April 2018


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Unser liebenswertes Städtchen Ahrweiler feiert in diesem Jahr seinen 1125. Geburtstag. Das Ereignis werden wir an drei unterschiedlichen Terminen mit verschiedenen Programmpunkten feiern. 

Wir beginnen mit den Feierlichkeiten am Samstag, den 21. April 2018 um 18.00 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst in St. Laurentius, anschließend geht es um 19.00 Uhr im Helmut-Gies-Bürgerzentrum mit dem Festabend „Für Oos“ weiter. 

Neben offiziellen Worten von Landrat und Bürgermeister dürfen Sie lustige Sketche und humorige Vorträge erwarten. Freuen Sie sich auf stimmungsvolle Musik von der Musikvereinigung, die auch zum Tanz aufspielen wird. Die Ahrweiler Karnevals-Gesellschaft bietet dazu lokale Speisen und Getränke zu zivilen Preisen an.

Wir möchten den Abend sehr gerne mit Ihnen feiern, kostenfreie Platzreservierungen können Sie per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! vornehmen.


Wir freuen uns auf Sie – feiern Sie mit uns!

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Ortsbeirat und das Orga-Team
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LogoEinladung

zu der gemäß § 7 der Vereinssatzung am Donnerstag, dem 22. März 2018 um 19.30 Uhr im Hotel „Zum Stern“, Ahrweiler, Marktplatz 9, stattfindenden Jahreshauptversammlung 2018 des Heimatvereins „Alt-Ahrweiler“ e.V.

Tagesordnung

1. Begrüßung

2. Jahresberichte

3. Jahresrechnung, Rechnungsprüfungsbericht, Entlastung des Vorstandes

4. Haushaltsvoranschlag 2018, Jahresbeitrag

5. Wahl der Mitglieder des Vorstandes gemäß § 6, Abs. 2 der Vereinssatzung:

            Es sind zu wählen: Schriftführer/in und 3 Beisitzer/innen

6. Beschlussfassung über Anträge, die bis zum 15. März 2018 beim Vorstand schriftlich eingegangen sind.

7. Aktivitäten 2018 – Erläuterung der Studienfahrt 2018.

8. Vorstellung der neuen Homepage des Heimatvereins.

9. Verschiedenes.


Es wird um zahlreiches Erscheinen gebeten.

 

Mit frohem Heimatgruß
Heimatverein „Alt-Ahrweiler“

Der Vorstand

gez. Dr. Wilbert Herschbach                          Hans-Georg Klein

        1. Vorsitzender                                           2. Vorsitzender

 
 

 

17 Maskottchen und 25 Kulturnacht-Veranstaltungen
Beim Fest der Adenbachhut gab es allerhand Informationen aus erster Hand
von Thomas Weber
Patronatsfest Adenbachhut
Zu Ehren ihrer Schutzpatronin Maria feierte die Hutengemeinschaft der Ahrweiler Adenbachhut am vergangenen Samstag das Patronats- oder Hutenfest. Der Vorsitzende und Hutenmeister Bernd Koll konnte nach einem von Jörg Meyrer und Bernhard Stahl zelebrierten ökumenischen Gottesdienst eine große Schar von Hutenbewohnern und Ehrengästen im „Sternchen“ am Ahrweiler Markt begrüßen. Und weil das Hutenfest auch immer der Information der Bürger dient, berichteten Vertreter aus Kirche, Politik und Gesellschaft über die aktuelle Entwicklung in ihren Bereichen. Für Pastor Jörg Meyrer galt das in diesem Jahr allerdings nicht, er tat der Gesellschaft kund, dass es nichts Neues aus der katholischen Kirche und insbesondere der Pfarrei St. Laurentius zu berichten gibt. Vom Bistum Trier fehle noch die Genehmigung zum Neuanstrich der Laurentiuskirche, in Sachen „Kalvarienberg“ gebe es auch keine aktuelle Entwicklung und die bischöfliche endgültige Einteilung der neuen Großpfarreien stehe ebenfalls noch aus.
Da hatten Bürgermeister Guido Orthen und Ortsvorsteher Peter Diewald schon mehr zu sagen. Orthen warb einmal mehr für das Förderprogramm Historische Stadtbereiche, das bis zur Landesgartenschau (LaGa) 2022 verlängert wurde. Er kündigte die barrierearme Verfugung der Pflasterflächen auf dem Marktplatz an und sagte, dass dem Ortsbeirat noch im ersten Halbjahr die Pläne für eine neue Friedhofskapelle auf dem Ahrtorfriedhof vorgelegt würden. Noch in diesem Jahr werde sich zudem das Ahrtor verändern, allerdings nur innerlich. Es wird für Besucher begehbar gestaltet werden. Ein Umbau als erste große Maßnahme im Vorfeld der LaGa. Dass die Gartenschau in den Köpfen der Einwohner angekommen sei, machte Orthen daran fest, dass bis Ende Januar für ein LaGa-Maskottchen 317 Vorschläge angekommen sein. Ortsvorsteher Peter Diewald stellte die Feierlichkeiten zur 1125-jährigen ersten Erwähnung Ahrweilers vor. Neu in den Informationen: bei der Anmeldung zum Festabend am 21. April wird nun doch kein Obolus von fünf Euro für einen Verzehrgutschein fällig, anmelden kann man sich in Kürze. Und für die Kulturnacht am 15. September sind jetzt bereits 25 Veranstaltungen einheimischer Gruppierungen angekündigt. Diewald machte zudem klar, dass die neuen Bestattungsformen auf dem Bergfriedhof auf gute Resonanz stoßen. Für Bestattungen von Menschen außerhalb der Stadt regte er an, das damit verbundene höhere Geld für die Grabstätte zu überdenken.
Den Blick zurück gab es beim Hutenfest ebenfalls. Chronist Karl Heinen führte den Anwesenden vor Augen, wie viele Termine es im Jahresverlauf in der Hut und damit auch für den Hutenvorstand gebe. Maibaum, Weinfest, Weinmarkt oder Schützenfest, es gibt immer etwas zu tun. Besonders gilt das Augenmerk den Senioren, mehr als 160 Menschen über 70 Jahre gibt es in der Adenbachhut, für die eine Jahresfahrt, eine Adventsfeier oder eine Karnevalssitzung angeboten werden. Der Heimatverein unterstützte diese Arbeit mit 600 Euro. „Heimat“ war übrigens das Wort, das beim letztjährigen Hutenfest am häufigsten gebraucht wurde. „25 Mal kam es in den Reden vor, 20 Mal war es „Brauchtum“ und „Tradition“ wurde 17 Mal genannt“, so Heinen, der die Lacher auf seiner Seite hatte.
Ebenfalls aus der Vergangenheit berichtete Hans-Georg Klein. Er führte der Versammlung das Leben eines der berühmtesten Söhne der Hut vor Augen: Rudolf Jarre, der als Erzbischof Cyrillus Jarre im Jahr 1952 in China den Märtyrertod nach einem bewegten Leben starb. Immerhin war er in Ahrweiler einst Schützenkönig der Aloisiusjugend gewesen. Apropos König: gleich sechs Schützenkönige gab es in der kleinen Adenbachhut in den letzten zehn Jahren. „So viele wie in keiner anderen Hut“, bilanzierte der scheidende Bürgerschützen-König Willi Busch. Auch er gehörte zu diesem halben Dutzend.
Karl Heinen, der zum Ende seines Chronisten-Vortrags in gereimten Zeilen seine Ablehnung der zahlreichen Abriss- und Neubaupläne in der Stadt kundtat, verwies die „Addemechshöde“ auf ein neues Fest in der Hut, zu dem die Hutengemeinschaft am 6. Mai auf die Adenbachhütte einlädt.
Pressebericht 3. Februar 2018
Bilder (c) Reiner Bauer

 
 

 

Besucherrekord im Dezember 2017 - Ahrweiler Freiheitswochen und Jubiläum in 2018
Düster waren die Besucher-Prognosen vor der Eröffnung der Dokumentations­stätte Regierungsbunker im Frühjahr 2008. Nicht mehr als 35 Besucher in der Woche wur­den prophezeit und damit die historische Bedeutung des Bau­denkmals aus der Zeit des Kal­ten Krieges völlig verkannt. Heute sind diese Zahlen Ge­schichte, denn das Museum hat sich zu einem touristischen Pu­blikumsmagneten in der Region entwickelt, der jährlich Zehntau­sende Besucher anlockt.
ReBu 2,,Wir haben den besucherstärks­ten Dezember seit Eröffnung der Dokumentationsstätte Re­gierungsbunker gehabt, knapp 2300 Besucher. Insgesamt ha­ben fast 790.000 Besucher den Regierungsbunker besichtigt und das gesamte Bunker-Team freut sich im Frühjahr auf den 800.000. Besucher", resümiert Dr. Wilbert Herschbach, Vorsit­zender des Heimatvereins Alt­Ahrweiler, dem Träger der Doku­mentationsstätte Regierungs­bunker. ,,Um die Osterzeit wird es soweit sein", ergänzt Heike Hollunder, Museumsleiterin in der Dokumentationsstätte. ,,Im April steht dann der 10. Ge­burtstag im Museum des Kalten Krieges an. Die Ministerpräsi­dentin von Rheinland-Pfalz, Ma­lu Dreyer, hat ihr Kommen be­reits zugesagt. Über die Zusage der Ministerpräsidentin haben wir uns sehr gefreut. Es ist eine schöne Bestätigung für unsere Arbeit. Wir werden das ganze vorletzte Wochenende im April feiern und dazu ein besonderes Programm mit speziellen Vorträ­gen und Führungen für Erwach­sene, Familien und Kinder an­bieten".
Bevor es soweit ist, stehen aber erst die Ahrweiler Freiheitswo­chen im März auf dem Pro­gramm. Eines der Highlights ist der Vortrag von Günter Wetzei am 9. März. Er ist das dritte Mal zu Gast in der Dokumentationsstätte und wird wieder für Gänsehaut bei den Zuhörern sorgen, wenn er über seine lebensgefährliche Flucht aus der DDR 1979 in ei­nem selbstgebauten Heißluft­ballon erzählt. Die Kartenreser­vierung hierfür hat bereits be­gonnen. Die Eröffnung der künstlerischen Sonder- Ausstel­lung mit dem Titel „SpionAge" der drei Ahrweiler Künstler Ste­phan Maria Glöckner, Kolja Schäfer und Ulrich Schmidt­Contoli am 16. März bildet den Abschluss der Ahrweiler Frei­heitswochen in der Dokumenta­tionsstätte Regierungsbunker. Ob in historischen Szenencolla­gen, Portraits berühmter Spione oder durch Wort-Kunst - die Ausstellung bietet einen vielsei­tigen Zugang zu einem Thema, das auch nach dem Ende des • Kalten Krieges keineswegs an Relevanz verloren hat.
Aktuell befindet sich die Doku­mentationsstätte Regierungs­bunker noch bis zum 24. März in der Winterpause für Einzelbesu­cher. Gruppenanmeldungen sind nach wie vor ganzjährig über den Ahrtaltourismus mög­lich.
Im Rahmen der Ahrweiler Frei­heitswochen bietet die Doku­mentationsstätte Regierungs­bunker an den Wochenenden 10./11. März und 17./18. März Sonderführungen mit Zeitzeu­gen und besondere Familien­führungen an. Weitere Informa­tionen zum Programm und An­meldung unter www.dokumentationsstaette-regierungsbunker.eu.

 
 

 

LogoDer Heimatverein „Alt-Ahrweiler" e.V. sucht neue Gästeführer/innen für die Dokumentationsstätte Regierungsbunker in Ahrweiler.

Seit 2008 betreibt der Heimatverein "Alt-Ahrweiler" e.V. das einzigartige Bauwerk aus der Zeit des Kalten Krieges - den Regierungsbunker - als Museum. Fast 800.000 Menschen haben seitdem an einer der spannenden Führungen durch die Dokumentationsstätte Regierungsbunker teil­genommen. Für die Saison 2018 sucht der Heimatverein „Alt-Ahrweiler" e.V. neue Gästeführerinnen und Gästeführer zur Verstärkung des Bunkerteams. Sie sollten Freude am Umgang mit Menschen verschiedener Gruppierungen und Altersstufen sowie an der Vermittlung Historischer Inhalte des Kalten Krieges haben. Ferner sollten Sie ein offenes, sympathisches Auftreten haben und über Leistungsbereitschaft, Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit verfügen. Wir suchen neben deutschsprachigen Gästeführern und Gästeführerinnen verstärkt neue
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die in der Lage sind, eine Führung auf Englisch, Französisch oder Niederländisch durchzuführen.
Der Einsatz erfolgt auch an Wochenenden und Feiertagen. In den Wintermonaten 2018 findet die Ausbildung in der Dokumentationsstätte Regierungsbunker statt.
Wenn Sie diese Aufgabenstellung reizt und Sie die Bereitschaft zu einer flexiblen Arbeitszeitgestaltung, bezüglich auch an Wochenend- und Feiertagsdienstzeiten, zeigen, dann freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung bis spätestens 24. Januar 2018.

Die Bewerbung senden Sie bitte an:
Heimatverein "Alt-Ahrweiler" e.V., Herrn Dr. Wilbert Herschbach Markt 11, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter der Telefonnummer der Dokumentationsstätte Regierungsbunker 02641 / 9117053 zur Verfügung!

 
 

 

Studienfahrt 2018 1Der Heimatverein "Alt-Ahrweiler" führt in der Zeit vom 03. Juni bis 08. Juni 2018 seine Studienfahrt durch.Ziel der Reise ist diesmal Lüne­burg, Celle und die Heideklöster.

Reiseleitung: Karl Heinen
Veranstalter: Alfredo-Reisen, Ahrweiler

Leistungen:
Fahrt im modernen Fernreisebus mit WC, Klimaanlage und Bordbar Frühstückspicknick am Anreisetag
5 x Übernachtung im Hotel Seminaris Lüneburg
5 x Frühstücksbuffet
4 x Abendessen als Free-Choise Buffet, welches sich aus verschiedenen warmen und kalten Speisen, Suppe, Salaten und Desserts zusammensetzt
2 Stunden Stadtführung Lüneburg Kutschfahrt zum Wilseder Berg
Eintritt und Führung Kloster Ebstorf, Dauer ca.90 Minuten
Führung Kloster Lüne Stadtführung Celle 1,5 Stunden Schlossführung Celle
Führung Schiffshebewerk Scharnebeck mit anschl. Schiffsfahrt durch das Hebewerk
Führung Kloster Wienhausen
Volkstümlicher Abend auf dem Cicovitzer Hof inkl. Abendessen, Musik und Tanz
Reiserücktrittskostenversicherung inkl. Reiseabbruchversicherung

Reisepreis: 672,00 € pro Person im DZ / EZ-Zuschlag: 125,00 €
Reiseleitung: Vorstandsmitglied Karl Heinen
Anmeldung: bei Alfredo-Erlebnis-Reisen, Johanniswall 55, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Tel.: 02641 / 900225